Apple Tech News

5. Oktober 2026

ca. 5 Min. Lesezeit

MacBook Pro mit OLED und Touch: Jetzt ein M5-Modell kaufen oder warten?

Laut Bloomberg kommt das neu gestaltete MacBook Pro mit OLED und Touch bis November und wird deutlich leichter. Was bekannt ist, was Gerücht bleibt und wie du entscheidest, ob du jetzt kaufst oder wartest.

Sebastian Ziermann

18 Jahre Online-Marketing · Beratung & Umsetzung

Freiberufliche Designerin vergleicht zwei geschlossene Laptops unterschiedlicher Größe – MacBook Pro jetzt kaufen oder warten

In diesem Artikel

Schon eine Aufgabe im Kopf?

Das Wichtigste vorweg

Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman kommt das neu gestaltete MacBook Pro mit OLED-Display, Touch-Bedienung und Dynamic Island voraussichtlich bis November – und es soll deutlich leichter werden [1][2]. Apple selbst hat dazu nichts angekündigt. Wenn dein Rechner heute zuverlässig läuft, lohnt sich das Warten; wenn du jetzt ein Gerät für die Arbeit brauchst, ist ein aktuelles M5-Modell keine schlechte Wahl.

01 / Was bekannt ist

Was über das neue MacBook Pro berichtet wird.

Alles in diesem Abschnitt stammt aus Berichten, nicht von Apple. Grundlage ist Gurmans Newsletter „Power On“ vom 4. Oktober 2026, den 9to5Mac und iClarified zusammengefasst haben [1][2]:

  • Leichter: Apple soll das Innere neu konstruiert, Bauteile verkleinert und umgeordnet haben, damit sich das Gerät leichter tragen lässt. Ein konkretes Gewicht nennt der Bericht nicht [1][2].
  • OLED, Touch und Dynamic Island: Es wäre das erste MacBook mit Touchscreen und mit Tandem-OLED-Display [1]. Tastatur und Trackpad bleiben laut früheren Berichten erhalten; Touch soll ein zusätzlicher Weg sein, macOS zu bedienen, kein Mac-iPad-Mischgerät [2].
  • Chips: Erwartet werden die bekannten M5 Pro und M5 Max, weil Apple die größeren M6-Varianten laut Berichten überspringt [1].
  • Termin: Die Geräte sollen bereits mit macOS 27.2 getestet werden und „bis nächsten Monat“ erscheinen, also voraussichtlich bis Ende November [1][2].

Daneben gibt es Berichte über ein zweites, klassisches MacBook Pro mit dem neuen M6-Chip im bisherigen Design, das ebenfalls im Herbst kommen könnte [3]. Macworld weist aber auch darauf hin, dass der knappe Speichermarkt Termine verschieben oder die Liefermengen begrenzen kann [3][4].

02 / Gerüchte richtig lesen

Warum ein Gerücht kein Liefertermin ist.

Gurman gilt als gut informiert, aber auch er beschreibt Pläne, keine Zusagen. Selbst wenn Apple im November vorstellt, heißt das nicht, dass du das Gerät im November in Hamburg auf dem Tisch hast. Bei einem komplett neuen Design und knappen Bauteilen sind längere Lieferzeiten in den ersten Wochen wahrscheinlich (Einschätzung).

Dazu kommt der Preis. Macworld zitiert aus Apples Quartalszahlen im Juli, dass die Lieferengpässe Mac, iPhone und iPad betreffen und sich weiter verstärken sollen [4]. Ob das neue Modell teurer wird als das heutige, ist offen. Ein neues Design mit OLED und Touch spricht eher nicht für einen Rabatt (Einschätzung).

Für deine Planung heißt das: Rechne nicht mit einem festen Datum, sondern mit einem Zeitfenster – und plane einen Puffer ein, wenn ein Mitarbeiter am ersten Arbeitstag ein Gerät braucht.

03 / Die Entscheidung

Jetzt kaufen oder warten?

Die Frage ist weniger „Welches Gerät ist das beste?“ als „Was kostet mich das Warten?“. Diese Fälle sehe ich in kleinen Teams und bei Selbstständigen am häufigsten:

Kauf jetzt, wenn …

  • dein aktueller Rechner ausfällt, keine Updates mehr bekommt oder dich täglich Zeit kostet,
  • du ein Gerät für einen festen Starttermin brauchst, etwa für eine neue Kollegin,
  • du vor allem im Browser, in Office-Programmen, in Shopify oder WordPress arbeitest. Dafür reicht ein aktuelles MacBook Air mit M5 in der Regel aus (Einschätzung),
  • du die Anschaffung noch in diesem Geschäftsjahr abschreiben willst – das klärst du mit deiner Steuerberatung.

Warte, wenn …

  • dein jetziger Mac noch ein paar Monate ohne Ärger durchhält,
  • du viel unterwegs bist und das Gewicht eines 16-Zoll-Geräts spürst. Laut Bericht wiegt das aktuelle 16-Zoll-MacBook-Pro bis zu 4,8 Pfund (rund 2,2 kg), das 15-Zoll-MacBook-Air 3,3 Pfund (rund 1,5 kg) [1],
  • du mit Bild, Video oder Präsentationen vor Kunden arbeitest und vom OLED-Display oder der Touch-Bedienung profitieren würdest,
  • du ohnehin ein Pro-Modell kaufen willst. Dann bekommst du nach dem Start entweder das neue Design oder das alte Modell, das dann häufig im Handel günstiger wird (Einschätzung).

Wenn du dir unsicher bist, welche Leistungsklasse du überhaupt brauchst: Im Beitrag zum Mac mini M6 habe ich zusammengefasst, wie sich die aktuellen Chips einordnen lassen. Für einen festen Arbeitsplatz mit großem Monitor ist ein Mac mini oft die günstigere Lösung als ein Notebook.

04 / Für Teams

Was kleine Teams jetzt vorbereiten können.

Egal, wie du dich entscheidest: Ein paar Dinge kannst du heute schon erledigen, damit der Wechsel später schnell geht.

  1. Bestand aufschreiben. Welches Gerät nutzt wer, wie alt ist es, wann läuft die Garantie aus? Eine einfache Tabelle reicht.
  2. Anforderungen festlegen. Wer braucht wirklich viel Leistung, etwa für Videoschnitt oder lokale KI-Modelle, und wer arbeitet hauptsächlich im Browser? Danach richtet sich, ob Air oder Pro.
  3. Daten sauber halten. Mit iCloud oder dem Migrationsassistenten ziehen Dateien, Apps und Einstellungen beim Einrichten auf das neue Gerät um [5]. Je aufgeräumter der alte Mac ist, desto schneller geht das.
  4. Altgerät einplanen. Über Apple Trade In bekommst du für ein qualifiziertes Gerät eine Gutschrift auf den Kauf [5]. Vergleiche den Wert mit dem Verkauf über einen Händler für gebrauchte Geräte.

Für die Arbeit an Website und Marketing ändert ein neues Notebook übrigens wenig. Wer mit KI-Werkzeugen arbeitet, profitiert eher von gut aufgesetzten Abläufen als von mehr Rechenleistung – mehr dazu im Beitrag KI im Marketing.

Deine Entscheidung in drei Fragen

01

Hält der alte
Mac noch?

02

Brauchst du
Pro-Leistung?

03

Gibt es einen
festen Termin?

Zweimal Ja bei 01 und Nein bei 03: Warten lohnt sich (Einschätzung).

Technik für dein Team

Du willst wissen, welches Gerät zu deiner Arbeit passt?

Schreib mir kurz, wofür du und dein Team den Rechner nutzen. Ich sage dir ehrlich, ob du jetzt kaufen oder lieber warten solltest – und was für deine Website- und Marketing-Arbeit wirklich zählt.

FAQ

Häufige Fragen zum MacBook Pro 2026.

Hat Apple das neue MacBook Pro schon angekündigt?

Nein. Stand 5. Oktober 2026 beruhen alle Angaben zu OLED, Touch, Gewicht und Termin auf Medienberichten [1][2][3].

Bekommt das neue Modell einen M6-Chip?

Für das neue Design werden laut Bericht M5 Pro und M5 Max erwartet [1]. Ein M6 wird für ein separates Modell im bisherigen Design erwartet [3].

Kann ich das MacBook dann per Touch wie ein iPad bedienen?

Teilweise. Berichten zufolge bleiben Tastatur und Trackpad; Touch kommt als zusätzliche Bedienung hinzu, etwa zum Scrollen und Zoomen [2].

Quellen

Quellen

  1. 9to5Mac (Michael Burkhardt): „Redesigned MacBook Pro with OLED to feature ‘significantly lighter’ design: report“, 04.10.2026 – 9to5mac.com · abgerufen 05.10.2026.
  2. iClarified: „Redesigned MacBook Pro Said to Be ‘Significantly Lighter’ [Gurman]“, 04.10.2026 – iclarified.com · abgerufen 05.10.2026.
  3. Macworld (Jason Cross): „Apple’s September was huge. October could be even bigger“, 02.10.2026 – macworld.com · abgerufen 05.10.2026.
  4. Macworld: „The M6 MacBook Pro is coming. Is it worth waiting for?“, 04.09.2026 – macworld.com · abgerufen 05.10.2026.
  5. Apple: „MacBook Pro kaufen“ (Fragen und Antworten zu Einrichtung und Trade In), ohne Datum – apple.com · abgerufen 05.10.2026.

Alle Quellen am 5. Oktober 2026 abgerufen. Aussagen ohne belastbare Quelle sind im Text als Einschätzung gekennzeichnet; die Ziffern in eckigen Klammern verweisen auf die Nummern dieser Liste.

Sebastian Ziermann

Über den Autor

Sebastian Ziermann

Ich verbinde 18 Jahre Online-Marketing mit technischer Umsetzung und unterstütze Shopify-Shops und KMU bei KI, SEO und Webprojekten.

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